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Arnold Schönberg

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Bisherige UNERHÖRT-Projekte:
UNERHÖRT 54 - Das Arnold Quartett

Arnold Schönberg
Über Arnold Schönberg:
Arnold Schoenberg, geboren 1874 in Wien, gestorben 1951 in Los Angeles war einer der einflußreichsten und bedeutendsten Komponisten des 2O. Jahrhunderts. Ab 1903 Lehrtätigkeit in Wien und Berlin (Schüler waren unter anderen Anton von Webern, Alban Berg und Hanns Eisler).
Er emigrierte 1933 in die USA und lehrte von 1936 bis1944 an der University of California in Los Angeles.
Schoenberg entwickelte nach 1918 die Zwölftontechnik, wandte sie in fast allen folgenden Werken an, griff aber gelegentlich auch auf die Tonalität zurück.
Arnold Schönberg
Komponist, Maler
1874 13. September: Arnold Schönberg wird als Sohn des Kaufmanns Samuel Schönberg und dessen Frau Pauline (geb. Nachod) in Wien geboren.
1882 Er lernt als Autodidakt, Geige zu spielen, und macht erste Kompositionsversuche.
1891 Schönberg beginnt eine Banklehre.
1899 Das Streichsextett "Verklärte Nacht" entsteht.
1901 Er heiratet Mathilde von Zemlinsky und zieht mit ihr nach Berlin.
1902 Schönberg erhält das Liszt-Stipendium. Er tritt eine Stelle als Kompositionslehrer am Sternschen Konservatorium in Berlin an. Bekanntschaft mit Richard Strauss.
1903 Er kehrt nach Wien zurück und unterrichtet an der Schwarzwaldschule. Bekanntschaft mit Gustav Mahler.
1904 Schönberg gründet den "Verein schaffender Tonkünstler", dessen Ideen eng mit denen der "Wiener Secession" verknüpft sind. Anton von Webern und Alban Berg (1885-1935) werden seine Schüler.
1905 Schönberg führt im Kreis des Vereins zum ersten Mal die symphonische Dichtung für Orchester "Pelleas und Melisande" auf.
1908 21. Dezember: Die Uraufführung des ersten atonalen Werks der Musikgeschichte, des "II. Streichquartetts op. 10", in Wien wird zum Skandal.
1910 Ausstellung seiner expressionistischen Bilder in einer Wiener Buchhandlung. Seine Bewerbung um eine Professur für Komposition an der Wiener Akademie wird abgelehnt. Er lehrt als Privatdozent außerhalb des Akademieprogramms.
1911 Schönberg zieht erneut nach Berlin. Er beendet die theoretische Abhandlung "Harmonielehre", die als ausgearbeitete, gedruckte Fassung seiner Kompositionskurse zu verstehen ist.
1912 Komposition der Melodramen "Pierrot lunaire". Schönberg beteiligt sich mit einigen Aufsätzen an dem von Wassily Kandinsky und Franz Marc herausgegebenen Almanach "Der Blaue Reiter".
1913 Erfolgreiche Premiere der "Gurrelieder" in Wien
. 1915 Schönberg wird zum Militär einberufen.
1916 Er wird in der Reserveoffiziersschule in Bruck/Leitha ausgebildet, aber im Herbst des Jahres vom Militär freigestellt.
1917 Schönberg wird erneut einberufen und leistet seinen Dienst in einer Militärkapelle ab.
1918 Nach dem Ersten Weltkrieg gründet er den "Verein für musikalische Privataufführungen".
1923 Schönberg komponiert mit den "Fünf Klavierstücken op. 23" und dem "Bläserquintett op. 26" die ersten Zwölfton-Werke. Tod seiner Frau.
1924 Heirat mit Gertrud Kolisch.
1925 Schönberg wird als Leiter einer Meisterklasse für Komposition an die Preußische Akademie der Künste berufen. Ehrenmitgliedschaft der Academia Santa Cecilia in Rom.
1931 Arbeit an der Oper "Moses und Aron".
1933 Schönberg wird aus der Lehrtätigkeit der Berliner Akademie entlassen und flieht vor den Nationalsozialisten über Paris in die USA, wo er als Musikerzieher am Malkin Conservatory in Boston arbeitet.
1934 Übersiedlung nach Los Angeles. Er gibt Privatunterricht an der University of Southern California (USC).
1936 Schönberg erhält einen Lehrstuhl an der University of California in Los Angeles (UCLA). Arbeit am "Violinkonzert" und am "IV. Streichquartett".
1940 Amerikanische Staatsbürgerschaft.
1941 Schönberg hält die Faculty Research Lecture an der UCLA über die "Komposition mit zwölf Tönen".
1944 Emeritierung.
1945 Schönberg ersucht die Guggenheim-Stiftung um ein Stipendium, wird aber abgewiesen. Aus finanziellen Gründen gibt er erneut Privatunterricht.
1949 Verleihung der Ehrenbürgerrechte der Stadt Wien.
1951 13. Juli: Arnold Schönberg stirbt in Los Angeles.


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