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Artists: Arnold Schönberg, Jens P. Carstensen, das Arnold Quartett
Pressetexte: UNERHOERT 54 - Das ARNOLD Quartett spielt Streichquartette von Arnold Schönberg

UNERHÖRT 54 - Das Arnold Quartett
17.00 Uhr musikalische Einführung in die Kompositionen Arnold Schönbergs von und mit dem Arnold Quartett.

Das Programm:
Arnold Schönberg:1. Streichquartett op.7 (1905)
Arnold Schönberg:4. Streichquartett op.37 (1936)
Jens Carstensen: Metrix für Streichquartett (1996)

Zentrales Anliegen der vier Musiker des Arnold Quartetts sind Aufführungen von Werken des frühen 20. Jahrhunderts, insbesondere der Zweiten Wiener Schule. Ein lange gehegtes Ziel des ARNOLD Quartetts war es, alle Streichquartette Schönbergs aufzuführen und aufzunehmen. Denn die Musik des Neuerers und Wegbereiters der Neuen Musik ist selten in Konzerten zu hören. Selbst CD-Aufnahmen sind rar. Kaum eines der renommierten Ensembles hat die Streichquartette im Repertoire.
Dabei handelt es sich ohne Zweifel um wahre Meisterwerke, die es wert wären in den Kreis der "Klassiker" aufgenommen zu werden. Darüber hinaus bieten sie einen beinahe kompletten Überblick über Schönbergs Schaffensphasen, die ja unterschiedlicher nicht denkbar sind, vom frühen, an Brahms, Mendelssohn und Dvorak erinnernden Quartett von 1897 über das spätromantische op.7 (1905), das den Wendepunkt zur Atonalität ("Luft von anderen Planeten") markierende op. 10 (1907/08) bis zu den zwölftönigen op. 30 (1927) und op. 37 (1936). Für Bremerhaven sind die Streichquartette 1 & 4 vorgesehen.
Das ARNOLD Quartett wird zudem "Metrix für Streichquartett" des Bremerhavener Komponisten Jens Carstensen aufführen. Eine Komposition, die eine Ode an den legendären Sampler Casio SK1 darstellt, einem elektronischen Kinderspielzeug Instrument, dessen technische Verfahrensweise bei der Generierung von Klängen auf die vier Stimmen eines Streichquartettes übertragen werden.
Das ARNOLD Quartett wurde 1989 von Stimmführern der Deutschen Kammerphilharmonie in Frankfurt am Main gegründet. Seither ist es häufiger Gast internationaler Festivals ( Salzburg, Bad Gleichenberg, Istanbul, St. Gallen) sowie auf dem letzten Bremer Musikfest.
Beim Holland Festival und dem Tanzfestival in Sevilla wurde eine eigens für die Kombination Nederlands Dans Theater - ARNOLD Quartett kreiertes Komposition/Tanzperformance Jiri Kilians vielfach erfolgreich aufgeführt. Beim Projekt > Spiegelungen < der späten Streichquartette Beethovens des Kulturforums Lüneburg 1998 leistete das Ensemble mit dem op. 131 , Bartok und Ligeti einen vielbeachteten Beitrag.
Die Musiker:
Gunther Schwiddessen:studierte in Essen bei Adolphe Mandeau und in Budapest bei Sandor Devich (Bartok-Quartett).Kammermusik- und Meisterkurse bei Sandor Vegh, Amadeus-Quartett, Bartok-Quartett, Walter Levin, Stipendiat des DAAD, seit 1989 Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie..
Jörg Assmann: studierte in Münster bei K.-H.Kossow und in Wien bei Ernst Kovacic Kammermusik- und Meisterkurse bei Sandor Vegh, Walter Levin, YfrahNeaman, dem Amadeus-Quartett, dem Haydn-Trio Wien u.a.; 1983-86 Mitglied des Wiener Kammerorchesters, seit 1987 Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie..
Boris Faust: studierte in Köln, Freiburg und Hannover bei Matthias Buchholz, Kim Kashkashian und Hatto Beyerle; Preisträger internationaler Wettbewerbe. u.a. beim 'Concertino Praga" 1987 und dem Lionel Tertis - Wettbewerb 1991; solistische Auftritte u.a. mit der Deutschen Kammerphilharmonie und dem Philharmonischen Staatsorchester Bremen. Kammerkonzerte mit Rainer Kußmaul, Kim Kashkashian, Andras Schiff und Boris Pergamenschikow; seit 1997 Erster Solobratschist des Philharmonischen Staatsorchesters Bremen..
Stephan Schrader: studierte als Stipendiat der deutschen Studienstiftung bei Irene Gödel an der Musikhochschule Detmold und bei Maurice Gendron am Conservatoire National Superieur . de Paris; Meisterkurse bei Daniel Schafran, Ralph Kirshbaum und Norbert Brainin. Stellvertretender Solocellist am Staatstheater Hannover; seit 1996 Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie..



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