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:: UNERHÖRT 52 - rEtRO - fUtURA - Das Konzert

Artists: Kent Clelland, Jens P. Carstensen, Harald Kügler
Pressetexte: -

UNERHÖRT 52 - rEtRO - fUtURA - Das Konzert
Programm:
Kent Clelland: Labcore
Carstensen, Kügler: Stock'n'House Remixed

 

In Zusammenarbeit mit der Hochschule Bremerhaven und dem Lehrerfortbildungsinstitut organisiert der Verein für Neue Musik am 14.-15. November ein Symposium "Musik aus der Maschine". Computergefertigte Kompositionen stehen im Mittelpunkt der abendlichen Konzerte.

Die Idee einer Maschinenmusik -musica ex machina - ist knapp 100 Jahre alt. Der italienische Schriftsteller Filippo Tommaso Marinetti gelangt 1909 durch die Veröffentlichung des Manifests des FUTURISMUS zu Berühmtheit. Im Mittelpunkt der revolutionär neuen Ästhetik des Futurismus stand, die Verherrlichung der modernen Industrie- Maschinenwelt und der radikale Bruch mit der Tradition. Sein Einfluss macht sich als erstes in der Literatur bemerkbar, deren Syntax, Zeichensetzung und Typographie er mit der Einführung des Konzepts des "freien Wortes" (parola libera) revolutioniert. Aber auch in der bildenden Kunst, im Theater, im Tanz und in der Musik bewirkt er tiefgreifende Veränderungen.

In der heutigen medial geprägten Kultur ist "musica ex machina" inzwischen die gängiste Form des Musik-Hörens. Radiogeräte, Platten-, Kassetten und CD-Abspielgräte und Computersysteme verbreiten nicht nur Musik ohne Rücksicht auf ihre Stile und Spielarten sondern werden immer wieder von jungen Künstlern eingesetzt, um zu "neuen" Klängen zu gelangen. Gemeinsam werden neue Wege der Präsentation erörtert und Musik Live vorgestellt, die in ihrer logischen Konsequenz und ihrer Prozesshaftigkeit einem stetigen Wandel unterworfen ist. Der moderne Künstler definiert nur noch einen Raum von Möglichkeiten, ein Spielfeld, das in beinahe endloser Mutation in immer wieder neue Formen fließt.

Zu Gast ist der amerikanische Komponist und Softwareentwickler Kent Clelland. Er arbeitet u.a. in Berlin für ein großes Deutsches Musik-Software Haus. Darüberhinaus verfolgt er eine internationale Konzerttätigkeit im Bereich Computermusik. Unverkennbar an den zeitgenössischen Sound des Techno angelehnt, organisiert Kent Clelland mit Labcore eine moderne Tanzmusik, in der die Geräuschigkeit in vielen Facetten erklingt.




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==::-->>[60:31] rEtRO-fUtURA.mp3 (28.2MB)<<--::==
***** L a p C o r e *****
Live Laptop
 
   === Bremerhaven::UNERHoeRT 52 - rEtRO - fUtURA ===
1) set of wheels                 :  00:00:00 - 00:07:00
2) monosono                      :  00:07:00 - 00:18:00
3) caroline's glowing orb        :  00:18:00 - 00:28:45
4) somatik response              :  00:28:45 - 00:34:00
5) have you (everywhere)         :  00:34:00 - 00:39:30
6) sxebtch                       :  00:39:30 - 00:44:30
7) pneumonic                     :  00:44:30 - 00:49:00
8) nosebleed                     :  00:49:00 - 00:55:00
9) chillpill                     :  00:55:00 - 01:00:30
 
 

rEtRO fUtURA @ lapcore.org

 
 

STOCK'N'HOUSE REMIXED von Carstensen und Kügler frikassiert den "Gesang der Jünglinge", eine der frühen elektronischen Werke Karlheinz Stockhausens und stellt sie in den Kontext einer interaktiven Tanzperformance.

STOCK'N'HOUSE REMIXED:DIE JÜNGLINGE

 

   UNERHÖRT 52 wird gefördert durch die Volksbank e.G. Bremerhaven - Wesermünde


RETRO - FUTURA - eine Textsammlung

Am 20. Februar 1909 verhilft Marinetti mit der Veröffentlichung des Manifests des FUTURISMUS dem FUTURISMUS zum Start. Bald trifft er mit Boccioni, Carrà und Russolo zusammen, die in Mailand arbeiten. Zur gleichen Zeit hält sich Severini in Paris auf. Der langjährige Freund Boccionis wird von diesem 1910 zur Unterzeichnung des Manifests der futuristischen Maler aufgefordert. Russolo, der in erster Linie in der Musik Karriere machen wird, und Balla, der ab 1903 Boccioni und Severini Malerei unterrichtet, sind weitere Mitunterzeichner. Die starke Persönlichkeit eines jeden dieser Künstler leistet ihren Beitrag zu den verschiedenen Facetten des FUTURISMUS.

Der italienische Schriftsteller Filippo Tommaso Marinetti gelangt durch die Veröffentlichung des Manifests des FUTURISMUS zu Berühmtheit. Als eigentlicher Anführer der Futuristen stellt er die Theorie einer grundlegend modernen Ästhetik auf, die auf der Schnellebigkeit und dem Krieg beruht. Sein Einfluss macht sich als erstes in der Literatur bemerkbar, deren Syntax, Zeichensetzung und Typographie er mit der Einführung des Konzepts des "freien Wortes" (parola libera) revolutioniert. Aber auch in der bildenden Kunst, im Theater, im Tanz und in der Musik bewirkt er tiefgreifende Veränderungen.

Im frühen 20. Jahrhundert, verfasste in Italien der Dichter Filippo Tommaso Marinetti, das Manifest Le Futurisme, das am 20. Febr. 1909 in der Pariser Zeitung "Le Figaro" erschien.
Im Mittelpunkt der revolutionär neuen Ästhetik des Futurismus stand, die Verherrlichung der modernen Industrie- Maschinenwelt und der radikale Bruch mit der Tradition.

Luigi Russolo (1885-1947) formuliert am11. April 1913 das futuristische Manifest "L' Arte dei Rumori", die Kunst der Geräusche. Wichtigstes Manifest für jede Art von Geräuschmusik des 20. Jahrhunderts
Auszüge:
Der begrenzte Kreis reiner Töne muß durchbrochen und die unendliche Vielfalt von "Geräusch-Tönen" erobert werden. ... Wir finden wesentlich mehr Vergnügen in der geistigen Kombination von Straßenbahngeräuschen, knatternden Motoren, Karren und schreienden Massen als im wiederholten Hören, von z.B. der "Eroica" oder der "Pastorale". ... Jedes Geräusch hat einen Klang, und manchmal auch eine Harmonie, die in der Summe ihrer irregulären Vibrationen überwiegt. ... Die Kunst der Geräusche muß nicht auf imitative Reproduktion begrenzt bleiben. ... Die rhthmischen Bewegungen eines Geräusches sind unendlich: wie beim Klang gibt es immer einen vorherrschenden Rhythmus. ... Wir werden in der Lage sein, zehn, zwanzig oder dreißigtausend verschiedene Geräusche voneinander zu unterscheiden, die wir nicht nur einfach imitieren, sondern imaginativ kombinieren.
Die Pole von Organismus und Modernismus sind es, die stilbildend die Erscheinung von Tone Rec bestimmen. Organismus, weil die hier öffentlich gemachten Arbeitsprozeduren als Selbstverständlichkeiten einer bewusst gewählten sozialen Konstruktion designt sind - und somit elektronische Musik als ästhetischer Effekt von Kommunikation definiert wird: "Die Rolle der Beziehung zwischen den Individuen ist das Interessanteste an unserer Arbeit". Nicht ganz unwichtig: Tone Rec besteht zu gleichen Teilen aus weiblichen und männlichen Kollektivisten.
Modernistisch, weil hier digitale Klangarchitekturen vorgeschlagen werden, die sich vor allem in Zeiterfahrung abbilden: Stabilität, Flexibilität, Elastizität des Hörens sind die Begriffe, die zur Disposition stehen. Brutalistisch werden flimmernde und knirschende, geloopte Flächen mit figurativen Resten verrechnet - mit an Gestalttheorie erinnernden Effekten: Hier werden Funktionen von Nichts und Etwas, von Figur und Hintergrund dargestellt. "Constructions sonores" nennen sie es selbst, und dies bezeichnet nicht nur den Klang, sondern ebenso die Konstruktion eines handlungsfähigen Subjekts, das als Kollektiv in Erscheinung tritt.

Filippo Tommaso Marinetti: Manifest des Futurismus
erschienen in: Le Figaro, Paris, 20. Februar 1909

1. Wir wollen die Liebe zur Gefahr besingen, die Vertrautheit mit Energie und Verwegenheit.
2. Mut, Kühnheit und Auflehnung werden die Wesenselemente unserer Dichtung sein.
3. Bis heute hat die Literatur die gedankenschwere Unbeweglichkeit, die Ekstase und den Schlaf gepriesen. Wir wollen preisen die angriffslustige Bewegung, die fiebrige Schlaflosigkeit, den Laufschritt, den Salto mortale, die Ohrfeige und den Faustschlag.
4. Wir erklären, daß sich die Herrlichkeit der Welt um eine neue Schönheit bereichert hat: die Schönheit der Geschwindigkeit. Ein Rennwagen, dessen Karosserie große Rohre schmücken, die Schlangen mit explosivem Atem gleichen . .. ein aufheulendes Auto, das auf Kartätschen zu laufen scheint, ist schöner als die Nike von Samothrake.
5. Wir wollen den Mann besingen, der das Steuer hält, dessen Idealachse die Erde durchquert, die selbst auf ihrer Bahn dahinjagt.
6. Der Dichter muß sich glühend, glanzvoll und freigebig verschwenden, um die leidenschaftliche Inbrunst der Urelemente zu vermehren.
7. Schönheit gibt es nur noch im Kampf. Ein Werk ohne aggressiven Charakter kann kein Meisterwerk sein. Die Dichtung muß aufgefaßt werden als ein heftiger Angriff auf die unbekannten Kräfte, um sie zu zwingen, sich vor dem Menschen zu beugen.
8. Wir stehen auf dem äußersten Vorgebirge der Jahrhunderte! ... Warum sollten wir zurückblicken, wenn wir die geheimnisvollen Tore des Unmöglichen aufbrechen wollen? Zeit und Raum sind gestern gestorben. Wir leben bereits im Absoluten, denn wir haben schon die ewige, allgegenwärtige Geschwindigkeit erschaffen.
9. Wir wollen den Krieg verherrlichen - diese einzige Hygiene der Welt -, den Militarismus, den Patriotismus, die Vernichtungstat der Anarchisten, die schönen Ideen, für die man stirbt, und die Verachtung des Weibes.
10. Wir wollen die Museen, die Bibliotheken und die Akademien jeder Art zerstören und gegen den Moralismus, den Feminismus und gegen jede Feigheit kämpfen, die auf Zweckmäßigkeit und Eigennutz beruht.
11. Wir werden die großen Menschenmengen besingen, die die Arbeit, das Vergnügen oder der Aufruhr erregt; besingen werden wir die vielfarbige, vielstimmige Flut der Revolutionen in den modernen Hauptstädten; besingen werden wir die nächtliche, vibrierende Glut der Arsenale und Werften, die von grellen elektrischen Monden erleuchtet werden; die gefräßigen Bahnhöfe, die rauchende Schlangen verzehren; die Fabriken, die mit ihren sich hochwindenden Rauchfäden an den Wolken hängen; die Brücken, die wie gigantische Athleten Flüsse überspannen, die in der Sonne wie Messer aufblitzen; die abenteuersuchenden Dampfer, die den Horizont wittern; die breitbrüstigen Lokomotiven, die auf den Schienen wie riesige, mit Rohren gezäumte Stahlrosse einherstampfen, und den gleitenden Flug der Flugzeuge, deren Propeller wie eine Fahne im Winde knattert und Beifall zu klatschen scheint wie eine begeisterte Menge.

Von Italien aus schleudern wir unser Manifest voll mitreißender und zündender Heftigkeit in die Welt, mit dem wir heute den Futurismus gründen, denn wir wollen dieses Land von dem Krebsgeschwür der Professoren, Archäologen, Fremdenführer und Antiquare befreien.

Schon zu lange ist Italien ein Markt von Trödlern. Wir wollen es von den unzähligen Museen befreien, die es wie zahllose Friedhöfe über und über bedecken.

Museen; Friedhöfe! . .. Wahrlich identisch in dem unheilvollen Durcheinander von vielen Körpern, die einander nicht kennen. Museen: öffentliche Schlafsäle, in denen man für immer neben verhaßten oder unbekannten Wesen schläft! Museen: absurde Schlachthöfe der Maler und Bildhauer, die sich gegenseitig wild mit Farben und Linien entlang der umkämpften Ausstellungswände abschlachten!

Einmal im Jahr mögt ihr dahin pilgern, wie man zu Allerseelen auf den Friedhof geht . . . das gestatte ich euch. Einmal im Jahr mögt ihr einen Blumenstrauß vor der Mona Lisa niederlegen, . . . das gestatte ich euch . . . Aber ich lasse nicht zu, daß man täglich in den Museen unser kümmerliches Dasein, unseren gebrechlichen Mut und unsere krankhafte Unruhe spazieren führt. Warum will man sich vergiften? Warum will man verfaulen?

Und was kann man auf einem alten Bilde schon anderes sehen als die mühseligen Verrenkungen des Künstlers, der sich abmühte, die unüberwindbaren Schranken zu durchbrechen, die sich seinem Wunsch entgegenstellen, seinen Traum voll und ganz zu verwirklichen? . . . Ein altes Bild bewundern, heißt, unsere Sensibilität in eine Aschenurne schütten, anstatt sie weit und kräftig ausstrahlen zu lassen in Schöpfung und Tat.

Wollt ihr denn eure besten Kräfte in dieser ewigen und unnützen Bewunderung der Vergangenheit vergeuden, aus der ihr schließlich erschöpft, ärmer und geschlagen hervorgehen werdet?

Wahrlich, ich erkläre euch, daß der tägliche Besuch von Museen, Bibliotheken und Akademien (diesen Friedhöfen vergeblicher Anstrengungen, diesen Kalvarienbergen gekreuzigter Träume, diesen Registern gebrochenen Schwunges) für die Künstler ebenso schädlich ist wie eine zu lange Vormundschaft der Eltern für manche Jünglinge, die ihr Genie und ihr ehrgeiziger Wille trunken machen. Für die Sterbenden, für die Kranken, für die Gefangenen mag das angehen: - die bewundernswürdige Vergangenheit ist vielleicht ein Balsam für ihre Leiden, da ihnen die Zukunft versperrt ist ... Aber wir wollen von der Vergangenheit nichts wissen, wir jungen und starken Futuristen!

Mögen also die lustigen Brandstifter mit ihren verkohlten Fingern kommen! Hier! Da sind sie! ... Drauf! Legt Feuer an die Regale der Bibliotheken! . .. Leitet den Lauf der Kanäle ab, um die Museen zu überschwemmen! ... Oh, welche Freude, auf dem Wasser die alten, ruhmreichen Bilder zerfetzt und entfärbt treiben zu sehen! ... Ergreift die Spitzhacken, die Äxte und die Hämmer und reißt nieder, reißt ohne Erbarmen die ehrwürdigen Städte nieder!

Die Ältesten von uns sind jetzt dreißig Jahre alt; es bleibt uns also mindestens ein Jahrzehnt, um unser Werk zu vollbringen. Wenn wir vierzig sind, mögen andere, jüngere und tüchtigere Männer uns ruhig wie nutzlose Manuskripte in den Papierkorb werfen. Wir wünschen es so!

Unsere Nachfolger werden uns entgegentreten; von weither werden sie kommen, von allen Seiten, sie werden auf dem beflügelten Rhythmus ihrer ersten Gesänge tanzen, ihre gebogenen Raubvögelkrallen werden sie ausstrecken, und an den Türen der Akademien werden sie wie Hunde den guten Geruch unseres verwesenden Geistes wittern, der bereits den Katakomben der Bibliotheken geweiht ist.

Aber wir werden nicht da sein! . . . Sie werden uns schließlich finden - in einer Winternacht - auf offenem Feld, unter einem traurigen Hangar, auf den ein eintöniger Regen trommelt, sie werden uns neben unseren Flugzeugen hocken sehen, zitternd und bemüht sein, uns an dem kümmerlichen kleinen Feuer zu wärmen, das unsere Bücher von heute geben, die unter dem Flug unserer Bilder auflodern. Sie werden uns alle lärmend umringen, vor Angst und Bosheit keuchend, und werden sich, durch unsere stolze, unermüdliche Kühnheit erbittert, auf uns stürzen, um uns zu töten, und der Haß, der sie treibt, wird unversöhnlich sein, weil ihre Herzen voll von Liebe und Bewunderung für uns sind.

Die starke und gesunde Ungerechtigkeit wird hell aus ihren Augen strahlen. Denn Kunst kann nur Heftigkeit, Grausamkeit und Ungerechtigkeit sein. Die Ältesten von uns sind dreißig Jahre alt: trotzdem haben wir bereits Schätze verschleudert, tausend Schätze an Kraft, Liebe, Kühnheit, List und rauhem Willen; ungeduldig haben wir sie weggeworfen, in Hast, ohne zu zählen, ohne je zu zögern, ohne uns je auszuruhen, ohne Atem zu schöpfen ... Schaut uns an! Noch sind wir nicht außer Atem! Unsere Herzen kennen noch keine Müdigkeit, denn Feuer, Haß und Geschwindigkeit nähren sie! ... Das wundert euch? . . . Das ist logisch, denn ihr erinnert euch ja nicht einmal daran, gelebt zu haben! Aufrecht auf dem Gipfel der Welt, schleudern wir noch einmal unsere Herausforderung den Sternen zu!

Ihr macht Einwendungen? . . . Genug! Genug! Die kennen wir . . . Wir haben begriffen! ... Unsere schöne, verlogene Intelligenz sagt uns, daß wir der Abschluß und der Neubeginn unserer Ahnen sind. - Vielleicht! ... Es sei! ... Was schadet es denn? Wir wollen nichts begreifen! . . . Wehe dem, der uns diese infamen Worte noch einmal sagt! . .. Kopf hoch! . . .

Aufrecht auf dem Gipfel der Welt schleudern wir noch einmal unsere Herausforderung den Sternen zu! ...


Filippo Tommaso Marinetti: Die drahtlose Einbildungskraft (1913)
"Der Futurismus gründet sich auf die vollständige Erneuerung der menschlichen Sensibilität als Folge der großen Entdeckungen [...] Diejenigen, welche heutzutage Dinge benutzen wie Telephon, Grammophon, Eisenbahn, Fahrrad, Motorrad, Ozeandampfer, Luftschiff, Flugzeug, Kinematograph und große Tageszeitungen, denken nicht daran, daß diese verschiedenen Kommunikations-, Verkehrs- und Informationsformen auch entscheidenden Einfluß auf ihre Psyche ausüben."





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