Seit 2008 begleitet Unerhört das Schulkulturfestival.
Das Konzept: Eine Lerngruppe, ein(e) Künstler:in, eine Präsentation, ein Spielort.
Unsere Video-Dokumentationen im Überblick:
aber eine Menge erlebt hat es, das Gebäude der Immanuel-Kant-Schule in Bremerhaven.
Im Sommer wird es von der letzten Schülergeneration verlassen und weicht anschließend dem neben ihr entstandenen Neubau.
Wir erinnern uns an das Leben in der IKS. Zumindest die letzten 25 Jahre war sie Produktion- und manchmal auch Drehort für unsere künstlerischen Projektdokumentationen.
An sehr vielen dieser Projekte war der Filmemacher Max Duda beteiligt. Die lebendige Seite des Schulalltags ist also bestens dokumentiert.
Zur Beerdigung würden wir gerne einen von der speziellen Architektur des 50er Jahre Baus inspirierten Film vom leeren Gebäude erstellen, der dann zum „Sprechanlass“ für Erinnerungen werden soll.
Über viele Wochen hat der Filmemacher Max Duda das Finale Ende der Immanuel Kant Schule nach dem Auszug dokumentiert. Die 50er Jahre Architektur des Gebäudes und die Stimmungen, die sich durch Licht, mehr oder weniger leere Räume und zurückgelassenes Inventar filmisch in Szene setzen ließen, erzeugen ein eindrucksvolles Seherlebnis, das anregt, sich noch einmal über den Zusammenhang von Architektur und Funktion Gedanken zu machen.
„Die 70 schafft sie nicht„ ist der Auftaktfilm in diesem Prozess und soll anregen, in einem nächsten Kapitel Erinnerungen von ehemaligen Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und allen anderen Berufstätigen in dieser Schule einzufangen. Der Auftaktfilm wird am 4. Dezember um 18 Uhr auf der Stadtteilkonferenz Grünhöfe im DLZ, Auf der Bult, das erste Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieses Projekt wird ermöglicht durch „Wohnen in Nachbarschaft“ (WiN 2025). Herzlichen Dank!
In Kooperation mit: Projektgruppe Neue Musik Bremen/rem, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg , un.erhört – Verein für neue Musik e.V. (Bremerhaven)
Unerhört 128 – Rekonstruktionen 1
Der Klang fängt dort an, wo die Skulptur aufhört…
…und umgekehrt.
Mattia Bonafini, Jens Carstensen, Christoph Ogiermann und Ralf Schreiber spüren in diesem Projektdem Werk des Künstlers Rolf Julius nach. Eine Aufgabe, die geleitet wird von der Fragestellung nach der Klangmaterialentwicklung und den performativ geleiteten elektroakustischen strukturellen Kompositionsverfahren, die durch die zunehmende Digitalisierung die „analog-haftige“ Materialwelt von Rolf Julius als Musikproduktionsweise ablöst.
Zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Oberschule Geestemünde aus Bremerhaven entwickeln sie in einem Workshop autonome Klanginseln, die als Installation die Konzerte begleiten. Das Projekt ist gefördert vom Schulamt der Stadt Bremerhaven, der swb Bildungsinitiative und der Bremer Schuloffensive,
Die Konzerte in Bremerhaven, Oldenburg und Bremen werden gefördert von klangpol – Netzwerk Neue Musik Nordwest und dem Bremerhavener Kulturtopf. Lokale Unterstützer sind Radio Weser TV Bremerhaven, die Arbeitnehmerkammer Bremen, die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und das Gerhard-Marcks-Haus Bremen.
Mit freundlicher Unterstützung der estate rolf julius
Termine:
Bremerhaven
Fr. 29. November 19 Uhr
Capitol, Radio WeserTV
Hafenstr. 156
27576 Bremerhaven
Oldenburg
Sa. 30. November 17 Uhr
Aula (A11) der Carl von Ossietzky Universität
Ammerländer Heerstraße 69
26129 Oldenburg
Bremen
Di. 03. Dezember 19 Uhr
Gerhard-Marcks-Haus
Am Wall 208
28195 Bremen
internationale Jugendbegegnung vom 22.-30. August in Bremerhaven
Kultur für und mit jungen Menschen. Im Angebot 23: Street Art, Gospel, Middle Eastern Percussion und das Andere Saitenorchester. Die Dokumentation: cooltour 23 small.pdf
Der Rundfunk feiert Jubiläum und mit ihm eine Strecke von 100 Jahren, die so dokumentiert ist, wie keine Epoche bevor.
Der Konsument freut sich über die Inhalte von Programmen, von Musik und Information.
Der Enthusiast erinnert sich an die Entdeckung von Pfeifen, Rauschen, Signalen und Stimmen, die man nicht verstand, verbunden mit beständigem Drehen und Schalten klangsuchend am Apparat.
Neue Musik, elektronische Musik (in ihrer Frühphase in Deutschland ja propagiert aus den Rundfunkhäusern) bilden die Folie für eine experimentelle Arbeit mit dem Werkzeug Radio, das im Laufe der neuesten Musikgeschichte ja selber zum Instrument wurde.
internationales Jugendkulturfestival
Künstlerinnen und Künstler erarbeiten zusammen mit Schülerinnen und Schülern im Rahmen einer Projektwoche Konzertaufführungen und Kunstpräsentationen. Soweit das Format, das vor 15 Jahren in 2008 aus der Taufe gehoben wurde.
In der 8. Ausgabe vom 22.-30. August wird es international. Zu Gast an der Oberschule Geestemünde und der Carl-von-Ossietztky-Oberschule sind junge Musiker:innen vom Conservatorium aus Rosh HaAyin (Israel). Im Rahmen einer internationalen Begegnungswoche arbeiten Schülerinnen und Schüler aus beiden Ländern in diesem Jahr gemeinsamen an Musik und Kunstprojekten.
Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit werden u.a. im Deutschen Auswandererhaus, der Pop Up Gallerie Schillerstr. 35, der Christuskirche, dem Weserstrandbad und in der Bremischen Bürgerschaft vorgestellt.

Unerhört 125 – The Aeolians – Music For Monochords And Percussion
Freitag, 25. August, 18 Uhr Galerie 35, Schillerstr. 35
20 Uhr Christuskirche, Schillerstr. 1
Dienstag, 30. August 16 Uhr Weserstrandbad
Kobi Hagoel (Tel Aviv),
Frame Drum, Percussion
Das Andere Saitenorchester mit
Jens Carstensen, Kai Zeller,
Schüler:innen der Oberschule Geestemünde
Langsaiten, Monochorde, Windharfen, mechanische Schlagwerke,
Der Fluß der Zeit und die Kraft von Wind und Wellen stehem im Focus musikalischer Betrachtungen für eine Begegnung von Einsaiteninstrumenten und Rahmentrommeln.
Es feiern mit:
Klank, Lauter Blech, Duo Tonspuren, ToyToyToy, Josep Maria Balanyà, Jens Carstensen, Wolfram Dix, Jonas Hummel, Gundolf Nandico, Wolfgang Schliemann, Ralf Schreiber, Uli Sobotta, Jan-Peter E.R. Sonntag, Vahid Zamani, Kai Zeller; Visuelle Arbeiten von deKOMpresso;
Projektionen auf Industrie, Wasser, Landschaft, Hafen
Was klein scheint wird riesig.
Ein Kleinbild wird zu einer Landschaft.
Die Stadt wird
zur Leinwand.
In Licht getauchte Gebäude lösen sich in Strukturen und Farben auf.
Unser Format zum Mitmachen, um junge Menschen für Neue Musik, Medienkunst und ARTverwandtes zu interessieren.
Die nächsten Konzerte:
Medienkunst trifft Barockoper:
Dido und Aeneas; Sonntag, 26. September 2021
Musikinstallation:
Andere Saiten Orchester; Freitag, 8. Oktober 2021
Strandkunst zum Abheben
Endlich wieder gemeinsam!
Sonne, Strand und mehr…
Videoscreening
Und da war der Anruf von Eva Schad, Leiterin der evangelischen Kreiskantorei Bremerhaven. „Könnt ihr nicht etws zu der Oper Dido & Aeneas beitragen…
Ja wir können und bedanken uns für die Chance, junge Menschen mit der Ideenwelt des Frühbarock (ohrtechnisch genauso weit weg wie zeitgenössische Musik) in berührung zu bringen. Annechien Koerselmann (Amsterdam) hat die Regie übernommen. Max Duda zeichnet sich für Kamera, Schnitt und Mastering verantwortlich
Strandkunst zum Abheben
Endlich wieder gemeinsam!
Sonne, Strand und mehr…